„Tag der Feuerwehr“ in Hirschlanden -„Retten, Löschen, Bergen, Schützen“

.Der traditionelle „Tag der Feuerwehr“, den die Freiwillige Feuerwehr, Abteilung, Hirschlanden, am Sonntag vor dem Feuerwehrgerätehaus veranstaltete, war erneut wieder sehr gut besucht, denn viele Besucher sowie auch zahlreiche Feuerwehrleute der Nachbargemeinden waren zu diesem Festtag gekommen.

Den morgendlichen Festgottes-dienst hielt Dekan Rüdiger Krauth, der den Feuerwehrleuten für ihren steten uneigennützigen Einsatz dankte. Bürgermeister Ralph Matousek ehrte im Namen der Gemeinde die beiden verdienten Feuerwehrkmänner Walter Blanasch und Günter Roth für ihre langjährige aktive Mitgliedschaft und noch jetzige Mitarbeit in der Alterswehr. Am Nachmittag fand eine Schauübung der Jugendfeuerwehr Hirschlanden statt, wo ein Löschangriff gezeigt wurde.

Abteilungskommandant Edwin Unangst begrüßte Bürgermeister Ralph Matousek, Gesamtkommandant Andreas Frey, die anwesenden Ortschafts - und Gemeinderäte, Vereinsvorsitzende und nicht zuletzt die Mitglieder der Alterswehr. Unangst freute sich auch, dass so viele Abordnungen aus den Nachbarwehren gekommen waren.

Zur Statistik sagte Unangst, dass der örtlichen Feuerwehr insgesamt 53 Mitglieder, davon 31 der aktiven, zehn der Alters- und zwölf Mitglieder der Jugendfeuerwehr angehören. Dies ist eine „tolle“ und starke Truppe, die auch für einen Ernstfall bestens gerüstet ist.

Eine wirklich gute Feuerwehr, so Unangst, zeichnet sich auch durch eine gute Kameradschaft aus und das macht die örtliche Abteilung so stark. Um für die Zukunft gut gerüstet zu sein, nimmt die Feuerwehr der Gemeinde mit einer gemischten Gruppe aus allen Abteilungswehren am Leistungsabzeichen in Bronze teil.

Zudem werden vier Kameraden aus Hirschlanden mit anderen aus Ravenstein und Zimmern das goldene Leistungsabzeichen ablegen.

Unangst ging in seiner Ansprache auch auf die weitere Entwicklung der örtlichen Abteilung ein, der im Januar dieses Jahres ein neuer Mannschaftstransportwagen übergeben wurde. Das vorhandene Löschfahrzeug ist bereits 35 Jahre alt und soll im kommenden Jahr ersetzt werden. Eine Vergabe soll noch in diesem Jahr erfolgen.

Ausbau des Feuerwehrhauses

Der weitere Ausbau des Feuerwehrhauses wird dann nach dem Bedarfsplan, der derzeit von der Firma Forplan für die Gemeinde er-stellt wird, umgesetzt.

Nach der Bekanntgabe weiterer Termine leitete Edwin Unangst zu den Ehrungen zweier verdienter Feuerwehrkameraden aus der Alterswehr über, die Bürgermeister Ralph Matousek vornahm, der in seinem Grußwort auch die Grüße der Gemeinde zu diesem Fest überbrachte.

„Löschen, retten, bergen und schützen sind die vier Grundaufgaben der Feuerwehr“, sagte der Bürgermeister. Die ursprüngliche Aufgabe der Brandbekämpfung, eines reinen Löschtrupps, steht bei einer Feuerwehr heute nicht mehr im Mittelpunkt. „Der Rettungsdienst und die technischen Hilfeleistungen stehen mittlerweile an erster Stelle“, betonte der Rathauschef. Er als Bürgermeister der Gemeinde freue sich über die Leistungsstärke und Zuverlässigkeit der Feuerwehr. „Sie ist ein verlässlicher Dienstleister bei allen Arten von Notfällen und Unglücken“, hob er hervor. Die ehrenamtlichen Feuerwehrleute sind ein unverzichtbares Standbein für die Gefahrenabwehr und öffentliche Sicherheit in der Gemeinde und machen diese nicht zuletzt dadurch wohn- und lebenswert. Es braucht engagierte Männer und Frauen, die sich hier für ihre Mitmenschen einsetzen.

Matousek appellierte an die Gemeindemitglieder, die Freiwillige Feuerwehr, am besten aktiv als Feuerwehrmitglied, zu unterstützen. Die Alterswehr bezeichnete er zudem als sehr wichtig, denn bei einem Einsatz sei jede helfende Hand notwendig. Bürgermeister Matousek ehrte zwei langjährige und verdiente Feuerwehrkameraden, die heute noch der Alterswehr angehören.

Oberfeuerwehrmann Walter Blanasch, (Eintritt 1954) wurde für seine 65-jährige aktive Mitgliedschaft und Löschmeister Günter Roth (Eintritt 1949) für seine 70-jährige aktive pflichttreue Dienstleistung mit einer Ehrenurkunde und einem Präsent der Gemeinde geehrt.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen zeigten am frühen Nachmittag die zwölf Kinder der Jugendfeuerwehr bei einer beeindruckenden Schauübung unter Leitung von Jugendwart Mike Graser, ihr erlerntes Können und stellten einen Löschangriff dar. Die Jugendfeuerwehr hatte zudem mit ihren Jugendleitern Vogelhäuser gebaut, die sie dann zum Verkauf anboten. Der Erlös kam der Jugendfeuerwehr zugute. Der Festtag endete bei angenehmen Temperaturen mit einem gemütlichen Beisammensein. F

aus den Fränkische Nachrichten, Freitag, 31.05.2019