Spatenstich Baugebiet 3 Morgen

Rosenberg.Die Erschließung des geplanten Neubaugebietes „Bei den drei Morgen“ ist eine weitere große und bedeutende Baumaßnahme für den Ort, denn mehr als drei Jahre mussten die jungen Familien, welche in Rosenberg ein Eigenheim bauen wollen, auf diesen Tag des symbolischen Spatenstiches warten.

Zwölf Wohnhäuser

In der vergangenen Woche wurde er für den ersten Bauabschnitt mit zwölf Wohnhäusern vollzogen. Bürgermeister Matousek begrüßte hierzu die beiden Vertreter des planenden Büros Sack und Partner (Adelsheim), Marco Rieß und Klaus Issel, den Vertreter der bauausführenden Firma Benninger (Neunkirchen), Andreas Geier, Lothar Breitenbach als Vertreter des Erschließungsträgers KE sowie Betriebsleiter Rainer Bühler von der Wasserversorgung Bauland.

Im Jahr 2017 hat der Gemeinderat mit den Planungen dieses Neubaugebietes „Bei den drei Morgen“ begonnen. In der ersten Sitzung des Gemeinderates unter Vorsitz von Bürgermeister Ralph Matousek beschloss dieser eine mit dem Büro Sack und Partner neu überarbeitete Erschließungsplanung mit einer neuen von Bürgermeister Matousek vorgeschlagenen Variante des ersten Bauabschnittes die auch die Baukosten erheblich reduzierte. Gleichzeitig wurden die endgültigen baurechtlichen Voraussetzungen geschaffen, der Bebauungsplan und die erforderliche Satzung vom Gemeinderat beschlossen. Planer Marco Rieß ging kurz auf die Entwässerung des Baugebietes ein, die größtenteils im Trennsystem erfolgen wird. Zudem ist ein Regenrückhaltebecken mit einer Fassung von 200 Kubikmetern notwendig, das gegenüber dem Friedhof im Dörrhöferweg gleich im ersten Bauabschnitt mit errichtet wird. Im Endausbau wird das neue Baugebiet 44 Bauplätze umfassen. Wie Bürgermeister Matousek sagte, ist es für die Bauherren erfreulich, dass die Telekom dieses Gebiet gleich mit Glasfaserkabel ausbauen wird.

Die Zusage liegt bereits vor, wofür man sehr dankbar sei. Mit den Bauarbeiten, so sicherte Andreas Geier von der Firma Benninger zu, soll noch in dieser Woche begonnen werden. Als Bauende ist der 31. März 2020 vertraglich festgelegt. Danach kann mit dem Bau der ersten Wohnhäuser begonnen werden. Die reinen Baukosten für den ersten Bauabschnitt bezifferte Lothar Breitenbach auf etwa 1,2 Millionen Euro, darin sind die Kosten für das benötigte Regenrückhaltebecken bereits enthalten, denn dadurch wird bereits eine gewisse Grundinfrastruktur geschaffen, die einmal das gesamte Baugebiet betreffen wird, ergänzte Bürgermeister Matousek. Man war sich einig, dass das umfangreiche Bebauungsplanverfahren und die Maßnahme eine schon „sportliche“ Angelegenheit war, wobei auch das Wasserrecht und der Naturschutz eine besondere Herausforderung darstellte, denn in diesem Gewann wurden einige Zauneidechsen entdeckt, die nunmehr mit einem hohen Kostenaufwand „umgesiedelt“ werden mussten.Teilweise wurde bereits der Mutterboden abgetragen und eine neue Behausung aus Bodenhügeln, bestehend aus Steinen, Erde und Reißig geschaffen, wo die Tiere eine neue Heimat finden sollen. Abschließend wurde mit dem ersten Spatenstich der Startschuss für die Erschließung des Baugebietes gegeben. F

aus den Fränkische Nachrichten, Donnerstag, 13.06.2019