Ein unüberwindbares Hindernis für Fische

Viele Sperrbauwerke säumen schon seit vielen Jahren die Gewässer der Gemeinde. Zum Betrieb der Mühlen, zur Erzeugung von Strom aber auch zu den Kulturgütern der Ortsteile gehören diese Anlagen dazu und leisten einen wichtigen Beitrag für die Energieversorgung.

Planungen können weitergehen

Für die Fische bedeuten diese Bauwerke jedoch oft ein unüberwindliches Hindernis. Aus diesem Grund beabsichtigt die Gemeinde Rosenberg an der Talmühle eine Fischtreppe zu bauen und damit einen wesentlichen Teil des Gewässerentwicklungskonzeptes der Kirnau umzusetzen. „Was sich einfach anhört, ist leider sehr komplex“, erklärt Bürgermeister Ralph Matousek. Denn über ein fischökologisches Gutachten muss die Mindestwassermenge für die Fische ermittelt werden. Die Nutzung der Wasserkraft und die naturschutzrechtlichen Anforderungen müssen ein Nebeneinander ermöglichen.

 

aus den Fränkische Nachrichten, Freitag, 05.06.2020