Erschließung in „Rekordbauzeit“ fertiggestellt

Baugebiet „Bei den drei Morgen“ Abnahme erfolgt / Viel Lob für die beteiligten Unternehmen / Vermessung ist ebenfalls abgeschlossen

Gute Nachrichten für Bauwillige in Rosenberg: Das Neubaugebiet „Bei den drei Morgen“ ist fertiggestellt und die Abnahme erfolgt.

Rosenberg. Die Freude war den Teilnehmern der Abnahme des neuen Baugebiets „Bei den drei Morgen“ am Mittwochnachmittag deutlich anzusehen. Mehr als drei Jahre mussten die Bauwilligen auf diesen für die Gemeinde bedeutenden Tag warten.

Bürgermeister Ralph Matousek begrüßte neben den zahlreichen Mitgliedern des Gemeinderats und dem Ortsvorsteher auch Bauleiter Andreas Geier von der bauausführenden Firma Benninger (Neunkirchen) sowie Marco Rieß und Klaus Issel vom planenden Büro Sack und Partner (Adelsheim), die beide bei dieser Erschließungsmaßnahme eine tolle Arbeit geleistet hätten.

Spatenstich war im Mai

Ein Willkommensgruß galt auch Lothar Breitenbach als Vertreter des Erschließungsträgers KE. In einem kurzen Rückblick sagte Bürgermeister Matousek, dass nach mehr als dreijähriger Planung im Mai diesen Jahres der erste Spatenstich vorgenommen wurde. Zu Verzögerungen kam es, da in diesem Gewann einige Zauneidechsen entdeckt wurden, die mit großem materiellen und finanziellen Aufwand umgesiedelt werden mussten.

So musste teilweise der Mutterboden abgetragen und eine neue Behausung aus Bodenhügeln, bestehend aus Steinen, Erde und Reisig geschaffen werden, wo die Tiere eine neue Heimat finden sollten.

Matousek schilderte nochmals kurz den Verlauf der Bauarbeiten und lobte die reibungslose und schnelle Abwicklung nach der erfolgten Submission bis zum heutigen Abnahmetermin. Eigentlich sollten die Bauarbeiten erst Ende März 2020 abgeschlossen sein. Umso mehr freue man sich, dass nun in einer nur fünfmonatigen „Rekordbauzeit“ der Firma Benninger die Erschließungsarbeiten beendet seien.

Die Bauwilligen und jungen Familien warteten sehnlichst auf diesen Tag, um mit dem Bau ihres geplanten Eigenheim beginnen zu können, so Matousek. Sowohl der Baufirma Benninger als auch dem Büro Sack und Partner sprach der Bürgermeister ein besonderes Lob für das sehr gute Gelingen der Arbeiten aus. In seinen Dank schloss er auch die Wasserversorgung Bauland und die Telekom ein, die bereit war, Glasfaserleitungen zu legen.

Dank für gutes Miteinander

Bauleiter Andreas Geier freute sich ebenfalls über den sehr zügigen und reibungslosen Baufortschritt und das stets gute Miteinander mit der Gemeinde und dem Ingenieurbüro und bedankte sich für den erhaltenen Auftrag. Probleme seien auf dem kurzen Dienstweg besprochen worden. Lobend sprach sich Geier auch über sein gutes, vor Ort arbeitendes Mitarbeiterteam aus.

Marco Rieß und Klaus Issel vom planenden Büro Sack und Partner gingen nochmals auf die Erschließungsarbeiten ein und erwähnten dabei die besonderen Vorgaben für die Entwässerung des Baugebiets, die größtenteils im sogenannten Trennsystem erfolgt.

Baukosten 1,2 Millionen Euro

Zudem wurde ein Regenrückhaltebecken mit einem Fassungsvermögen von 200 Kubikmetern notwendig, das gegenüber dem Friedhof im Dörrhöferweg, gleich im ersten Bauabschnitt mit errichtet wurde.

Die reinen Baukosten für den ersten Bauabschnitt mit zwölf Bauplätzen bezifferte Lothar Breitenbach vom Erschließungsträger KE auf 1,2 Millionen Euro.

Im Endausbau wird das neue Baugebiet 44 Bauplätze umfassen. Auch Breitenbach lobte die guten und zügigen Bauarbeiten. Zwischenzeitlich sind die Bauplätze vermessen worden, so dass bald die ersten Bauvorhaben in Angriff genommen werden können.

© Fränkische Nachrichten, Dienstag, 17.12.2019