Gemeinderatssitzung Februar - „Wichtige öffentliche Einrichtung der Gemeinde“

Rosenberg.Neben der Einbringung des Haushaltsplanes 2020, bei der der Gemeinderat die Weichen für eine gute Zukunft Rosenbergs stellte, standen noch drei weitere Punkte auf der Tagesordnung der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Im Jahr 2005 haben sich die fünf RIO-Gemeinden zusammengeschlossen und die Wasserversorgung Bauland gegründet, um die Vorgaben der Gesundheitsämter sowie die Standards bei der Wasserversorgung einzuhalten. Es sei ihm ein Anliegen, den Gemeinderat und den Zuhörern einen Einblick in die Arbeit und die örtliche Situation in Rosenberg zu geben.

Störungen schnell beheben

Der Geschäftsführer der Wasserversorgung Bauland, Rainer Schöll, gab einen Einblick in die Betriebsführung und in die Arbeit der Wassermeister. Die wichtigste Aufgabe sei, dass das Wasser fließe und auftretende Störungen im Versorgungsgebiet schnell behoben werden. Die Gemeinde Rosenberg ist mit 8,8 Prozent Anteilen an der GmbH beteiligt.

Der stellvertretende Betriebsleiter Tobias Rüttenauer stellte die vielfältige Tätigkeit der Wassermeister des Geschäftsbereiches vor, zu dem auch seit 2018 die Gemeinde Roigheim gehört. Bei den Wasserrohrbrüchen stelle Rosenberg, so Rüttenauer, das kleinste Problem dar: 2017 gab es zwölf Rohrbrüche und im vergangenen Jahr nur sieben.

60 Kilometer Leistungsnetz

Über das in der Gemeinde zu betreuende Leitungsnetz informierte Wasserwärter Thomas Kapps, der dem Gemeinderat die einzelnen Standorte der Wasserhochbehälter vorstellte. Das zu betreuende Leitungsnetz beträgt insgesamt 60 Kilometer.

Ein weiterer Punkt der Tagesordnung war die Vergabe der TV Untersuchung im Ortsteil Hirschlanden. Die Gemeinden sind nach der Eigenkontrollverordnung verpflichtet, die öffentlichen Abwasserkanäle in regelmäßigen Abständen zu befahren. Diese Kontrollen stehen 2020 in Hirschlanden an. Die Gemeinde ist zudem verpflichtet, die Schäden der Kategorisierung zu beheben. Das Ingenieurbüro Sack und Partner hat eine beschränkte Ausschreibung vorgenommen und drei Firmen zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Das günstigste Angebot kam von der Firma Butz aus Haßmersheim, und der Gemeinderat beschloss in der jüngsten Siitzung einstimmig, den Auftrag an diese Firma zu vergeben.

Nachdem es unter „Bürgerfragen“ keine Wortmeldungen gegeben hatte, gab der Rathauschef, Ralph Matousek, unter „Verschiedenes“ noch kleinere Punkte bekannt: Er freute sich, dass der Ortsteil Bronnacker eine Förderzusage für drei Projekte aus dem Entwicklungsprogramm ländlicher Raum erhalten habe.

Stromverbrauch reduziert

Zudem hat sich der Stromver-brauch in der Sporthalle nach Umstellung auf eine neue Beleuchtung stark reduziert. Im Jahre 2016 betrug der Verbrauch noch 24 980 kWh, 2019 waren es nur noch 18 312 kWh. Auch beim Stromverbrauch der Straßenbeleuchtung konnte ein deutlicher Rückgang von 20 Prozent verzeichnet werden. 127 319 kWh waren es hier noch 2017. Im vergangenen Jahr waren es gerade einmal noch 95 868 kWh. Der öffentlichen Gemeinderatssitzung schloss sich ein nichtöffentlicher Teil an.