Mit dem Abriss leerstehender Häusern wird Platz für Neues geschaffen

Ein großes Projekt in Rosenberg wirft seine Schatten voraus: Für ein Bauvorhaben unterhalb der Kirche wurden die ersten Häuser abgebrochen.

Die Planungen der Gemeinde Rosenberg sehen vor, dass im Areal unterhalb der evangelischen Kirche zwischen 14 und 20 barrierefreie Wohneinheiten entstehen sollen. Das Bauvorhaben wurde bereits sowohl im Gemeinderat als auch im Ortschaftsrat behandelt.

In der vergangenen Woche haben die Abrissarbeiten der acht Gebäude, die teilweise schon viele Jahre nicht mehr bewohnt wurden, begonnen. Den Zuschlag des Gemeinderates für die notwendigen Arbeiten hatte die Firma Leis aus Walldürn für rund 250 000 Euro erhalten.

Neues Gerätehaus entsteht

Ebenfalls abgerissen wird das in diesem Areal stehende Feuerwehrgerätehaus, das von der Abteilungswehr Rosenberg und dem DRK-Ortsverein Rosenberg genutzt wurde, der im Obergeschoss seinen Übungs- und Versammlungsraum hatte. Diesen hatten die aktiven Mitglieder des Vereins vor über 30 Jahren ehrenamtlich und in vielen Arbeitsstunden ausgebaut. Geplant ist nunmehr ein Neubau in der Hermann-Hagenmeyer-Straße. Nach dem „Entkernen“ der einzelnen Gebäude, das derzeit noch andauert, dem Entfernen der Strom Dachständer und dem Rückbau der Wasserleitungen wurde nun mit dem Abriss des ersten Hauses, dem ehemaligen Haus der Familie Liner, begonnen.

Die umfangreichen Arbeiten werden noch rund zwei bis drei Wochen dauern. Solange muss die Schlossstraße gesperrt bleiben. Danach wird sich das Areal komplett verändert haben und ein Stück Rosenberger Geschichte wird mit diesem Bauvorhaben verschwunden sein. In diesem Bereich wird sich aber, so ist es geplant, die Gemeinde komplett erneuern.