Spendenübergabe: Wichtige Hilfe für eine wertvolle Gruppe

Das Krematorium Am Limes in Osterburken spendete 3000 Euro an den DRK-Ortsverein Rosenberg – Förmliche Belobigung

Ein verspätetes Weihnachtsgeschenk, in Form einer noblen Spende in Höhe von 3000 Euro, erhielt der DRK-Ortsverein Rosenberg vom Krematorium Am Limes in Osterburken. Geschäftsführer Kevin Volk überreichte den Spendenbetrag im Beisein einiger Vereinsmitglieder des DRK sowie Rosenbergs Bürgermeister Ralph Matousek an Dirk Baumann, den Vorsitzenden des Vereins.

Dirk Baumann sagte in seiner kurzen Ansprache, dass man sich seitens des Vereins über die unerwartete Spende sehr freue. Sie tue der Vereinskasse gut, denn ein Teil des Spendenbetrags soll für die Anschaffung dringend benötigter neuer Einsatzkleidung der Jugendrotkreuzmitglieder verwendet werden. Der Restbetrag komme der Arbeit der „Helfer vor Ort“-Gruppe (HvO) zugute. Wie Baumann weiter betonte, seien dem Verein – bedingt durch die Corona-Pandemie – viele Einnahmen weggebrochen, da man seit rund zwei Jahren keine Veranstaltungen und keine Straßensammlungen mehr hätte durchführen können. Dies hätte die Vereinskasse erheblich belastet, denn die Kosten durch die Arbeit der „Helfer vor Ort“, etwa mit der Unterhaltung des Einsatzfahrzeugs, seien nach wie vor vorhanden und vom Verein selbst zu finanzieren. Baumann dankte Kevin Volk für diesen stattlichen Spendenbetrag.

Und Bereitschaftsleiter Pascal Rückheim bedankte sich im Namen der aktiven Bereitschaftsmitglieder für die Spende und ging in diesem Zusammenhang kurz auf die wertvolle Arbeit der „HvO“ ein, die ihr Einsatzgebiet nicht nur in der Gesamtgemeinde Rosenberg, sondern auch in den angrenzenden Nachbargemeinden habe. Im Durchschnitt werde man jährlich zu 20 Einsätzen gerufen. Er nahm diese kleine Veranstaltung auch zum Anlass, den anwesenden Bereitschaftsmitgliedern Sarah Hess, Knut Herrmann und Tanja Brand eine förmliche Belobigung für ihr geleistetes Engagement in der Bereitschaft Rosenberg auszusprechen. Wie er sagte, seien diese drei Mitglieder in den letzten beiden Jahren eine wertvolle und wichtige Stütze im DRK-Ortsverein gewesen. Sie nahmen rege am Vereinsleben teil, hatten immer ein offenes Ohr für alle und leisteten mit ihrer stetigen Einsatzbereitschaft in der „HvO-Gruppe“ einen ganz wichtigen Beitrag für alle Bürgerinnen und Bürger in der Gesamtgemeinde. Sie seien damit Vorbilder in der Bereitschaft. Vorsitzender Dirk Baumann überreichte als Anerkennung die Belobigungsurkunde.

Tanja Brand dankte für die erhaltene Belobigung und meinte, dass die DRK-Bereitschaft Rosenberg sehr gut aufgestellt sei. Sie lobte auch die sehr gute Jugendarbeit, denn viele Buben und Mädchen hätten den Weg zum Jugendrotkreuz gefunden. Der DRK-Ortsverein könne – im Gegensatz zum allgemeinen Trend im DRK-Kreisverband, wo sich immer mehr Ortsvereine zusammenschließen würden – weiterhin selbstständig bleiben.

Rosenbergs Bürgermeister Ralph Matousek dankte im Namen der Gemeinde den Mitgliedern des DRK-Ortsvereins für ihre segensreiche Arbeit zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde als auch der Nachbarortschaften, wo die Helfer ja ebenfalls im Einsatz seien. Sein Dank galt auch Kevin Volk für die finanzielle Unterstützung, die der Verein gut gebrauchen könne. Das sei ein tolles verspätetes Weihnachtsgeschenk, das die Arbeit des Vereins effektiv unterstütze. Es sei gut, so Matousek, dass es das DRK in der Gemeinde gebe.

Kevin Volk freute sich, dass die Spende dankbar angekommen wurde und eine gute Verwendung finde. Er sagte zu, die Vereine in der Region auch weiterhin finanziell zu unterstützen.