Viele Helfer bei erster Gemarkungsreinigung

Mit der Übergabe von zwei Insektenhotels, die die Auszubildenden der ortsansässigen Firma Magna hergestellt hatten, hat das Projekt „Umgestaltung Schwanzwiesensteg“ in Rosenberg begonnen. Auf dem Schulhof hatten sich vor Kurzem unter anderem die am Bau beteiligten Magna-Auszubildenden zusammen mit Ausbildungsmeister Armin Stock sowie Wolfgang Fitz und Martina Hopf als Vertreter der Werksleitung eingefunden, um die beiden Insektenhotels an Ortsvorsteher Sven Baumann zu übergeben.

Wie Armin Stock erklärte, hätten die Auszubildenden, die im letzten Jahr ihre Ausbildung im Rosenberger Werk begonnen haben, im Rahmen ihrer Einführungswoche mit Ausbildungsmeister Florian Süßmann mehrere Insektenhotels gebaut. Die Entwurfszeichnungen für die Insektenhotels hatten die Azubis selbst angefertigt. Die für die Herstellung benötigten Materialien der Insektenhotels, die ausschließlich aus Abfallprodukten bestehen, hatten die Auszubildenden sowie Mitarbeiter bei der benachbarten Gaimühle von Martin Silberzahn gesammelt.

Apropos Nachbarschaft: Auf dem angrenzenden Gelände des Betriebs entsteht gerade ein Trockenbiotop, wo zwei weitere Insektenhotels aufgestellt werden sollen. Wie Martina Hopf, Assistentin der Werksleitung, ergänzte, befasse man sich bei Magna auch mit Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen, wobei sich das Team „Soziale Verantwortung“ mit verschiedenen Aktivitäten und Projekten engagiert. Für diese Themen möchte man auch bereits Auszubildende sensibilisieren, was nicht nur innerhalb des Betriebs, sondern auch außerhalb der Werktore gelebt werde.

Deshalb beteiligten sich die Magna-Auszubildenden, unterstützt von Vertretern der Ausbildungsabteilung, der Werksleitung und weiteren Mitarbeitern des Betriebs, auch an der anschließenden Gemarkungsreinigung. „Unsere Vision passt mit der von der Gemeinde organisierten Aktion schön zusammen“, sagte Martina Hopf, und so könne man das eine mit dem anderen gut verbinden.

Ortsvorsteher Sven Baumann bedankte sich bei den Auszubildenden sowie bei der Ausbildungs- und der Werksleitung für diese großartige Spende, die er „toll, fantastisch und bemerkenswert“ finde. Er freue sich auch, dass neben den Magna-Auszubildenden noch weitere Mitarbeiter des Betriebs bei der Gemarkungsreinigung teilnahmen. Damit zeige der Betrieb sein hohes Umweltbewusstsein.

Zur Gemarkungsreinigung fanden sich dann mehr als 50 Helfer – darunter neben den Magna-Azubis auch die Mitglieder des Ortschaftsrats und viele Kinder – ein, die mit ihrer Sammlung von Unrat für eine saubere Umgebung Rosenbergs sorgten. Wie der Ortsvorsteher sagte, sei dies seines Wissens das erste Mal, dass eine solche Aktion in Rosenberg stattfindet.

Mit Eimern, Sammelwerkzeug und Müllbeuteln ausgestattet, gingen dann die Helferteams – eingeteilt in mehrere Gruppen auf verschiedenen Gemarkungsabschnitten – ans Werk und sammelten den herumliegenden Müll ein. Gegen Mittag war dann die Arbeit beendet. Es wurde fast eine halbe Tonne Müll wie Plastikbeutel, Flaschen und anderer Unrat gesammelt.

Die Sammelaktion endete mit einem gemeinsamen Vesper vor dem Rathaus, wobei Ortsvorsteher Sven Baumann allen Teilnehmenden sowie den vielen Kindern für die großartige Unterstützung dankte. Mit dieser Aktion hätten alle für ein sauberes Ortsbild gesorgt, lobte Baumann, der den Wunsch äußerte, dass so mancher Zeitgenosse seine Abfälle nicht mehr so achtlos wegwerfen möge.